Der AVEM-Test der Psychologischen Fakultät der Universität Jena

erfasst das Arbeitsbedingte Verhaltens-und Erlebens- Muster der Testperson. Damit lassen sich Risikomuster herausfiltern , die zu schweren Erkrankungen führen können. Diese meist erziehungsbedingten Muster sind eine wesentliche Quelle für chronische Stressbelastungen.
Ihre Verifizierung eröffnet therapeutische Möglichkeiten, bevor es zur Entwicklung ernsthafter Krankheiten kommt.


Die Testperson schätzt mit Hilfe einer fünfstufigen Antwortskala ein, inwieweit verschiedene Aussagen über Situationen oder Einstellungen auf sie zutreffend sind. Antworten können einmal korrigiert werden.

Folgende Hauptvariablen werden ausgewertet

  • Subjektive Bedeutsamkeit der Arbeit
  • Beruflicher Ehrgeiz
  • Verausgabungsbereitschaft
  • Perfektionsstreben
  • Distanzierungsfähigkeit (Fähigkeit zur psychischen Erholung von der Arbeit)
  • Resignationstendenz bei Misserfolg
  • Offensive Problembewältigung (Aktive und optimistische Haltung)
  • Innere Ruhe und Ausgeglichenheit (Erleben psychischer Stabilität)
  • Erfolgserleben im Beruf (Zufriedenheit)
  • Lebenszufriedenheit
  • Erleben sozialer Unterstützung


Die Auswertung kann 4 verschiedene Verhaltensmuster ergeben:

Muster G

Hohes, aber nicht überhöhtes, berufliches Engagement, ausgeprägte Widerstandsfähigkeit gegenüber Belastungen. Somit ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Belastung und Entspannung verbunden mit einem positiven Lebensgefühl.

Muster S

Ausgeprägte Schonungstendenz gegenüber beruflichen Anforderungen, häufig auch deswegen, weil die Arbeit nicht das zentrale Lebensthema der Testperson ist.Man findet dieses Muster allerdings auch bei schweren Erschöpfungszuständen, dann, wenn die zuvor vorhandene maximale Überforderung nicht mehr möglich ist.

Risikomuster A

Dieses Musters ist häufig verknüpft mit einer von vornherein zu hohen Zielsetzung, bei der durch überhöhte Verausgabungsbereitschaft, Perfektionsstreben,übersteigertem Ehrgeiz und hohre Bedeutsamkeit des Berufes ein Ziel erreicht werden soll, dass vor dem Hintergrund dieses Musters in der Regel nicht erreicht werden kann. Es ist typisch für Personen, die nach jahrelanger Überforderung ein schweres Erschöpfungssyndrom entwickeln. Unabhängig davon ist es mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle verknüpft.

Risikomuster B

Dieses Muster basiert vor allem auf einer hohen Resignationstendenz bei Misserfolg und der gleichzeitig unzureichenden Fähigkei,t Fehler als Herausforderung, denn als persönliches Versagen anzusehen. Diesen Personen mangelt es an der Fähigkeit, Probleme offensiv anzugehen und zu lösen, gleichzeitig findet sich häufig eine ausgeprägte emotionale Unausgeglichenheit, eine mangelnde Lebenszufriedenheit und mitunter starke Zustände von innerer Unruhe.
Das Risikomuster B prädestiniert für die Entwicklung eines so genannten Burnout- Syndroms, das allerdings auch aus dem Risikomuster A hervorgehen kann. Es ist ebenfalls mit erhöhter Krankheitsbereitschaft verknüpft und sollte deswegen frühzeitig durch therapeutische Intervention korrigiert werden.


Mental-Profil

125,00 EUR

jetzt bestellen

Fragebogentest zur Erfassung von Motivation, Engagement, Widerstandskraft und innerer Balance. Dieser Test mit 66 Fragen wurde von der Universität Jena entwickelt. Er gibt Auskunft darüber, ob die Art ihres Verhaltens oder Erlebens ein erhöhtes Erkrankungsrisiko mit sich bringt. Dieses erhöhte Risiko kann durch bewusste Verhaltensänderungen oder gezielte therapeutische Intervention beseitigt werden.