Quantitatives EEG

Bestimmung evtl. pathologischer Hirnfrequenzen und evtl. unzureichender Kohärenz

Das QEEG (quantitative Elektroenzephalographie) ist eine Form der Analyse des EEGs, bei der es darum geht, die gemessenen EEG-Metriken wie Frequenz, Amplitude und Konnektivität grafisch in Form von sogenannten Brainmaps darzustellen.
Diese Form des EEGs ist von außerordentlicher Bedeutung in der Stressdiagnostik und-Therapie.


Der Patient kann die potentiell pathologischen, stress-spezifischen Erregungsmuster seines Gehirns selbst erkennen und kann wahrnehmen, dass sein  Gehirn in einem „chronischen Alarmzustand“ ist.  So kann auch den Patienten, die sich selbst nicht unter Stress fühlen, deutlich gemacht werden, dass es mögliche unbewusste Faktoren gibt, die ihr Gehirn in diesem Zustand versetzen .

Therapeutisch wird das quantitative EEG im Neurofeedbackverfahren eingesetzt, bei dem der Patient selbst unter dem jeweiligen Feedback seines aktuell auf dem Monitor vor ihm arbeitenden Gehirns, durch gezielte Trainingsmethoden die Disharmonie seines Gehirns beseitigen und seine klinische Symptomatik erheblich verbessern  und nicht selten völlig beseitigen kann.

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Durch mehrmalige Wiederholung dieses Neurofeedback-Trainings soll sich die Gehirnfunktion dauerhaft umstellen . So berichten ehemalige Migräne Patienten, dass sie nach 15 Sitzungen jahrelang keine Migräne mehr bekommen haben. Diese Menschen werden jedoch eine Prädisposition für Migräne behalten.

In den letzten Jahren wird viel in der Anwendung von Neurofeedback im ganzen Spektrum der psychischen Störungen  geforscht, teilweise mit erstaunlichen Ergebnissen

Neben der eher medizinischen Anwendung wird Neurofeedback auch für Tiefentspannung und Meditation eingesetzt.

Menschen, die bereits sehr gut auf ihrem Gebiet sind, wollen oft noch besser werden (Musiker, Spitzensportler, Manager). Diese stoßen immer häufiger auf Neurofeedback für Spitzenleistungstraining (Peak Performance Training).